Squat Tempelhof – zweiter und erfolgreicher Versuch

Am frühen Abend des 26. Juli 2009 haben zahlreiche Menschen die Zäune um das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof überwunden um diesen zu besetzen. Mit dieser Aktion soll einerseits unserer Forderung nach einem Wagendorf auf dieser Fläche Nachdruck verliehen werden. Nichtsdestoweniger, dass eine Stadtentwicklung, die unzählige Menschen ausgrenzt und hohe Gewinne für Wenige verspricht, nicht hingenommen wird.

Eine unkonventionelle, nichtsdestotrotz traditionelle Form kollektiven Lebens ist das Leben in Bau- und Zirkuswagen. Zahlreiche Projekte dieser Art wurden in Berlin in den letzten Jahren geräumt. Einige andere, wie etwa die Wagenplätze „Schwarzer Kanal“ und „Laster und Hänger“, sind akut bedroht.

In Zeiten, in denen die Grundstückspreise in der Innenstadt in die Höhe schnellen, die Stadt sich immer mehr als Standortfaktor im nationalen und internationalen Wettbewerb um private Investitionen versteht, scheint für alternative Wohn- und Lebensformen zunehmend weniger Platz zu sein. Die noch vorhandenen Plätze sind schon lange überfüllt. Etliche Menschen sind gezwungen, mit ihren Wagen vereinzelt am Straßenrand zu stehen.

Neben vielen anderen unkommerziellen Projekten sollte auf der Großfläche Tempelhof auch Raum vorhanden sein, um diesen Menschen die Verwirklichung ihrer Träume vom kollektiven Leben im Bau- und Zirkuswagen zu ermöglichen. Durch ein Wagendorf auf einem Teil des ehemaligen Flughafens wäre es zudem möglich, dort einen lebendigen kulturellen sowie sozialen Ort zur Begegnung und interkulturellen Kommunikation zu schaffen. Wenn unser Vorhaben auf dem Tempelhof-Gelände keinen Platz findet – wo dann?

Zur Einrichtung eines Wagenplatzes wäre der östliche Teil des Geländes ideal. Um auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof einen Wagenplatz einzurichten, wäre eine Fläche von etwa 5.000 m² sinnvoll – also nur etwa ein tausendstel der gesamten zur Zeit leerstehenden Fläche!

Selbstorganisierte Freiräume schaffen! Squat Tempelhof! Wir bleiben Alle!

wagen-ART auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof

Während seit dem 31.10.2008 eine Fläche von knapp 400 Hektar auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof ungenutzt und eingezäunt leer steht, gibt es gleichzeitig viele Menschen in Berlin und Umgebung, die einen Teil dieser Fläche gerne für alternative und kollektive Wohnformen nutzen würden.
Eine unkonventionelle, nichtsdestotrotz traditionelle Form kollektiven Lebens ist das Leben in Bau- und Zirkuswagen. Zahlreiche Projekte dieser Art wurden in Berlin in den letzten Jahren geräumt. Einige andere, wie etwa die Wagenplätze „Schwarzer Kanal“ und „Laster und Hänger“, sind akut bedroht.
In Zeiten, in denen die Grundstückspreise in der Innenstadt in die Höhe schnellen, die Stadt sich immer mehr als Standortfaktor im nationalen und internationalen Wettbewerb um private Investitionen versteht, scheint für alternative Wohn- und Lebensformen zunehmend weniger Platz zu sein. Die noch vorhandenen Plätze sind bereits jetzt schon überfüllt. Etliche Menschen sind gezwungen, mit ihren Wagen vereinzelt am Straßenrand zu stehen.
Neben vielen anderen unkommerziellen Projekten sollte auf der Großfläche Tempelhof auch Raum vorhanden sein, um diesen Menschen die Verwirklichung ihrer Träume vom kollektiven Leben im Bau- oder Zirkuswagen zu ermöglichen. Durch einen Wagenplatz auf einem Teil des ehemaligen Flughafens wäre es zudem möglich, hier einen lebendigen kulturellen sowie sozialen Ort zur Begegnung und interkulturellen Kommunikation zu schaffen. Wenn unser Vorhaben auf dem Tempelhof-Gelände keinen Platz findet – wo dann?
Zur Einrichtung eines Wagenplatzes wäre der östliche Teil des Geländes ideal. Um auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof einen Wagenplatz einzurichten, wäre eine Fläche von etwa 5.000 m² sinnvoll – also nur etwa ein tausendstel der gesamten zur Zeit leerstehenden Fläche!
Wir wünschen uns eine breite Unterstüzung in unserem Vorhaben, einen Wagenplatz auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof zu errichten. Damit einhergehend solidarisieren wir uns mit „Squat Tempelhof“ sowie „Tempelhof für Alle“ und hoffen, dass sich das Gelände am 20.06.09 für vielfältige, unkommerzielle Nutzung angeeignet wird, sollte es bis dahin nicht geöffnet sein. Wir wollen selbst bestimmen, wie wir unser Leben gestalten!
Selbstorganisierte Freiräume schaffen! Squat Tempelhof! Wir bleiben Alle!